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Österrikiska Skolan en dåldis

2010-10-15 12:09

Den Österrikiska Skolan är nästan okänd i Sverige trots att den har förutspått finanskrisen och kommer med intressanta reformförslag. Det finns numera också ett Mises Institut i Sverige vilket är bra med tanke på att det knappt finns någon etablerad kritik mot vårt ekonomiska system. Visserligen har jag avslöjat att även Österrikarna har lancerats av samma mörka kraft som också ligger bakom dagens finsnssystem, vilket är ett klockrent pyramidspel. Men det är åndå viktigt att studera vad denna skola har upptäckt och vill åstadkomma då deras lösningar i alla fall är bättre än dagens.

 

Mises Institute

2010-10-15 11:29

The Austrian School of Economics has a strong base in the USA. They founded the Mises Institute, named after Ludwig von Mises, one of the famous founders of the Austrians.

The Austrian School gives a much better description of the current economic crisis as the mainstream economists explain. Look to some fresh speeches held oktober 2010 at the Mises Institute:

 

 

Ron Paul is Austrian

2010-10-14 20:53

Ron Paul, kongress man from Texas, was competing with Obama to become American President in 2008. Yet, nobody heard about him. Why? he belongs to the Austrian School of Economics which is a grat threat to the existing economic system based on John Maynard Keynes and Milton Friedman.

The Austrians want to get rid of the Fed, which is privatly owned. They want to go back to the gold standard and end the Fiat Money System. Listen to Ron Paul and his brave ideas.

 

 

Banker bakom Österrikiska Skolan

2010-07-15 11:45

Lieber Christoph,

Ich habe es jetzt endlich geschafft, mir dank Deiner Hilfe ein genaueres Bild über die österreichische Schule zu machen. Ich habe zunächst das Buch " Das Scheingeldsystem - Wie der Staat unser Geld zerstört" von Murray Newton Rothbard auf Deutsch gelesen. Danach habe ich mich durch den von Dir übermittelten Artikel von Hayek, Denationalisation of Money, gepflügt.
Diese beiden Anhänger der österreichischen Schule haben mich schwer enttäuscht, denn sie erwähnen nicht mit einer Silbe, dass es sich bei unserem Finanzsystem um ein Schneeballsystem handelt. Sie machen auch keinen deutlichen Hinweis auf die beiden Achilles Fersen:
- dass die Mehrzahl der Gelder nur in Form von Krediten in den Umlauf kommt und somit kein Geld für die Zinsen geschaffen wird  und
- dass die privaten Banken Geld aus dem Nichts schöpfen dürfen

Schon der Titel von Rothbarts Buch ist irreführend:  „Wie der Staat unser Geld zerstört"
Die privaten Banken schöpfen einen wesentlich größeren Anteil unseres Geldes aus dem Nichts als der Staat. Es geht wie ein roter Faden durch Rothbarts Buch, dass der Staat der Bösewicht ist. Das 100% System wird nur am Rande erwähnt. Es wird auch nirgendwo deutlich aufgeführt, wie geschickt die privaten Banken die Leute auf sechs verschiedenen Ebenen enteignen und wie sie ihre Macht mit diesem enteigneten Geld auf undemokratische Weise missbrauchen.

Dieselbe Kritik wie für Rothbart gilt auch für Hayek. Jetzt ist mir auch klar, warum er den Nobelpreis bekommen hat. Wirklich gefährliche Zeitgenossen erhalten den fast nie. Rothbart und Hayek gehen in den Spuren von Adam Smith. Hayek zitiert ihn auch des Öfteren. Adam Smith war eine Mustermarionette der Banken der mit seiner übertriebenen Betonung der Freiheit dem Missbrauch der privaten Banken Tür und Tor öffnete (auch der Bank of England). Übrigens weiß kaum einer, dass dieselben Kräfte Karl Marx als Gegenpol aufgebaut hatten, um einen falschen Fokus zu erzeugen. Karl Marx beschimpfte nicht die privaten Banker, sondern die bösen Unternehmer, und lenkte so geschickt vom eigentlichen Problem ab. In diese Reihe gesellen sich leider auch Rothbart und Hayek. Jetzt wird mir auch klar, weswegen die österreichische Schule trotz allem eine relativ weite Verbreitung und genügend Forschungsgelder und Institute gefunden hat.
Ich bin auch verärgert darüber, dass Rothbart und Hayek den Goldstandard hervorheben. Natürlich ist dieser besser als das System, was wir heute haben, aber es wird nicht mit einer Silbe erwähnt, welch schreckliche Wirtschaftsnot die USA durch die Entmonetarisierung des Silbers erleben mussten Ich verweise hier auf die hervorragende geschichtliche Darstellung über die Schrecken des Goldstandards in den USA durch Stephen Zarlenga und Ellen Hodgson Brown, die ich vor drei Wochen auf einem Seminar in Stockholm traf und die einen prima Eindruck macht.
Wenn man schon einen Edelmetallstandard vorschlägt, dann sollte man den so genannten Bimetallstandard empfehlen, den Rothbart irreführender Weise Parallelstandard nennt. Gold und Silber stellen die Maßeinheit für das Geld dar und der Kurs zwischen beiden darf nicht vom Staat festgelegt, sondern muss vom Markt frei ausgehandelt werden.
Das Problem ist jedoch, dass diejenigen, die heute aufgrund des kriminellen Banksystems die Macht haben, auch zu den größten Teilen auf dem Gold und Silber sitzen und damit ihre Macht beibehalten würden.
Auf S. 27 oben behauptet Hayek, dass der Staat das Monopol habe, Geld zu schöpfen. Das stimmt mich, auch die Privatbanken schöpfen Geld und zwar zu einem größeren Teil als die Zentralbanken. Deshalb haben wir heutzutage zu wesentlichen Teilen bereits das System, was Hayek in diesem Aufsatz gewünscht hat. Kapital kann heute weit gehend ungehindert um den ganzen Erdball fließen, insbesondere innerhalb der EU. Es ist zu größten Teilen durch private Banken entstanden und kann frei miteinander konkurrieren. Ich habe bei meiner Bank in Stockholm ein Euro- und  ein Kronen Konto. In den meisten schwedischen Geschäften kann auch mit Euro gezahlt werden. Der Selektionsdruck den ich auf den Euro ausübe ist jedoch sehr gering.
Hayek ist völlig unrealistisch in seiner Annahme, dass die privaten Banken sich beim Gelddrucken zurückgehalten würden, um die Stabilität ihrer Währung zu gewährleisten. Wir erleben ja heute tagtäglich das Gegenteil. Die kurzfristigen Vorteile des Schöpfens von Geld aus dem Nichts machen jegliche Disziplin in Bezug auf Inflation zunichte. Gerade in der Privatindustrie besteht ein enormer Druck auf schnelle Erfolge. Jeder wird versuchen, so schnell wie möglich Geld zu verdienen und dabei die langfristigen Nachteile nicht berücksichtigen.
Wir haben im übrigen in der Praxis erleben dürfen, wie lange es dauert, ehe die Inflation durchschlägt, wenn es sich um Millionen von Teilnehmern im Zahlungsverkehr handelt. Außerdem erleben wir auch in der Praxis, wie die privaten Banken schummeln und große Geldvolumen aus dem normalen Handelsverkehr abzweigen, damit das Schneeballsystem nicht zu schnell zusammenbricht. Die Gelder, die heute in Form von Spielen (Derivate und so weiter) umgesetzt werden, übersteigen ein Vielfaches als diejenigen, wo echte Werte gehandelt werden. Deshalb sind auch nach der Krise von 2008 neue Finanzinstrumente entwickelt worden, um die riesigen Geldmengen der Rettungspakete dem Inflationsmechanismus zu erzielen.

Die Freiheit die Hayek propagiert nützt immer nur den Großen. Das ist auch das Problem mit den Freihandelsabkommen wie Gatt und dergleichen. Sein System würde nur diejenigen begünstigen, die bereits jetzt eine Leitwährung Funktion haben, Dollar und Euro. Hayek nützt also nur den Etablierten. Es hört sich zwar zunächst schön an, wenn er auch das Geld dem freien Wettbewerb überlassen will, aber die Wettbewerbsverzerrungen würden seinen Wunsch in das Gegenteil verkehren. Er hat sich wahrscheinlich vom amerikanischen Free Coinage Act verleiten lassen, der in den Zeiten, als Gold und Silber noch Geld waren, sehr sinnvoll war. Hier ist es in der Tat nützlich, wenn es jedem offen steht, Gold- und Silbermünzen zu prägen. Nur die besten Produkte werden sich dann am Markt durchsetzen.

Bei Papiergeld ist das jedoch anders. Hier kommen wir ohne den Staat nicht aus. Es gibt nun einmal einige besondere Gebiete, die über die Staats Lösung am besten gemeistert werden können, wie zum Beispiel die Landesverteidigung, das Gerichtswesen, Polizei und anderes.

Es ist auch völlig utopisch von Hayek wenn er glaubt, alle Länder würden bei seiner Gesetzes Empfehlung mitmachen. Wer gibt denn schon so schnell seine Machtposition auf? Wenn es hochkommt würde er vielleicht ein oder zwei Länder finden und dann würde sein System nicht funktionieren. Aber selbst wenn er alle Länder finden würde so würde es trotzdem zu Wirtschaftskrisen und Inflation kommen, weil er das Schneeballsystem nicht beseitigt hat. Er würde nur den Bock zum Gärtner machen und deshalb hat er den Nobelpreis erhalten.

Mein System ist viel besser. Hier braucht man nur in einem Land anzufangen, das ist eher realistisch. Genau wie Hayek brauche ich eine Änderung in der Gesetzgebung, aber eben nur in einem Land und nicht in vielen. Ich monopolisiere das Schöpfen von Geldern aus dem Nichts auf den Staat und koppele den Gegenwert des Geldes an die Arbeit. Diese völlig nahe liegende Alternative wird von der österreichischen Schule völlig totgeschwiegen. Deshalb habe ich den dringenden Tatverdacht, dass sie von den gleichen kriminellen Bankerkreisen gefüttert wird, wie die Keynsianer.

Als zweite Änderung führt man das 100% System ein, was unter vorgehaltener Hand auch von der österreichischen Schule erfreulicherweise verlangt wird. Das Problem ist nur, dass die keinen Schwerpunkt darauf legen.
Auf diese Weise wird der Spieß umgedreht. Der Enteignungsfluss geht nun zurück von den privaten Banken zu den Bürgern, denn um die fehlende Lücke von 90% Deckung zu schließen, müssen die privaten Banken sich das Geld vom Staat leihen, der es aus dem Nichts schafft. Das gilt natürlich nur für die Übergangsperiode bis keine Altlasten mehr vorhanden sind.

Es wird sich dann schnell herum sprechen, dass dieser Staat einen enormen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Staaten hat, weil er keine Inflation und Wirtschaftskrisen hat und außerdem durch die gigantische Zinsentlastung (der Staat darf das Geld nur zinslos als Gegenleistung für die Arbeit in die Gesellschaft pumpen) viel billiger produzieren kann. Gleichzeitig erfolgt eine enorme Steuerentlastung und die Arbeitslosigkeit verschwindet, weil für jeden Arbeitswilligen Geld aus dem Nichts bereitgestellt wird, aber eben nur als Gegenleistung für Arbeit und nicht für bereits vorhandene Produkte und ohne Zinsverpflichtung.

Die österreichische Schule denkt nicht mit einem Wort darüber nach, wie die kriminellen Massenenteignungen durch die privaten Banken wieder rückgängig gemacht werden können. Auch hier ein Indiz dafür, dass sie nur ein Schoßhund der privaten Banker ist.

Insgesamt bin ich nach der intensiven Lektüre dieser beiden Mitglieder der österreichischen Schule von dieser schwer enttäuscht. Die jahrelange Beeinflussung durch Christoph Berking hatte die österreichische Schule für mich positiver dargestellt. Natürlich hat sie viele Vorteile im Vergleich zu unserem heutigen System, aber sie kann uns nicht aus dem Schlamassel retten.

Gute Nacht!